Beckenbodenphysiotherapie

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Unserer physiotherapeutische Ansatz der Beckenbodentherapie

Der Beckenboden ist eine Muskelplatte, der den Rumpf nach unten abschließt. Diese Muskelplatte besteht aus ineinander verschachtelten Muskeln, die in das Becken hinein ziehen und zwischen Scham– und Steißbein und den beiden Sitzbeinhöckern gespannt sind.

Der Beckenboden, nun vorstellbar als Muskelplatte oder Muskelgeflecht, stellt mit Teilen der Bauch– und Rückenmuskulatur und dem Zwerchfell für den Rumpf eine hohe, innere, stabilisierende Funktionseinheit dar. Das ermöglicht im wesentlichenWesentlichen den reibungslosen Vorgang des Verschließens und Öffnens der Schließmuskeln von Blase und Darm. 
Störfaktoren, wie gynäkologische, proktologische oder urologische Operationen, Folgen von Operationen der Wirbelsäule, Sturz auf den Steiß, Entbindung oder Bindegewebsschwäche können dieses System erheblich beeinträchtigen und zu unkontrolliertem Abgang von Blähungen, Urin oder Stuhl führen. 
Hier setzt die Physiotherapie mit ihrem Beckenbodentraining an. 

Wir erklären Ihnen den Beckenboden und gehen individuell auf unterschiedliche Probleme und Fragen in einer geschützten Gesprächsatmosphäre ein. 
Sie lernen die eher unbewussten Vorgänge wahrzunehmen, den Beckenboden differenziert zu spüren und los zu lassen. Da es schwieriger ist, den Beckenboden während einer anstrengenden Bewegung wahrzunehmen und anzuspannen, muss dies länger geübt werden. Dieses anfängliche isolierte Training wird später in den Alltag integriert. 

Es ist sinnvoll auch schon bei geringen Beschwerden und Auffälligkeiten ein Beckenbodentraining durchzuführen, um eventuell spätere Operationen zu vermeiden. 

Die Beckenbodentherapie ist wissenschaftlich belegt und langfristig die einzige Methode zum Erfolg! 

Gern sind wir bereit Ihre Fragen zu diesem Thema in einem individuellen Beratungsgespräch zu beantworten und auf Wunsch einen Behandlungsplan zu entwickeln.