Schließung des Schwimmbads am Teltower Damm bedroht Existenz des Gesundheitszentrums PrimaVita

1. Juni 2023

Das Gesundheitszentrum PrimaVita in Zehlendorf feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum. Seit 1997 bieten wir nicht nur Gesundheitskurse in unseren Bewegungsräumen am Krankenhaus Waldfriede an, sondern auch Bewegungskurse im Wasser. Seit 2009 finden diese Kurse ausschließlich in "unserem" Bad am Teltower Damm statt. Heute möchten wir auf die besondere Bedeutung dieses Bades eingehen.


Einzigartig an unserem Bad und in ganz Berlin ist sein höhenverstellbarer Hubboden. Diese besondere Ausstattung, zusammen mit der angenehmen Wassertemperatur von 30 bis 32 Grad Celsius, schafft ideale Voraussetzungen für die Bewegung im Wasser, insbesondere für vulnerable Gesellschaftsgruppen wie kleine Kinder und Senior:innen.



Der Badbetrieb erstreckt sich von früh bis spät: Vormittags wird das Bad vorrangig von Seniorengruppen und Kitas genutzt, nachmittags und abends sowie an Wochenenden von Berufstätigen, Kinder-Schwimmkursen, dem Deutschen Roten Kreuz und der DLRG. Unser Ziel ist es, allen Altersgruppen im Bezirk die Möglichkeit zu bieten, sich durch gesundheitsfördernde und therapeutische Bewegung im Wasser fit zu halten.

Diese wichtige Möglichkeit ist nun stark gefährdet. Der Nutzungsvertrag für das Bad wurde zum 31.12.2023 von der landeseigenen Berliner Immobilienmanagement (BIM) gekündigt. Unsere größte Sorge ist, dass dadurch das Schicksal des Bades besiegelt wird und ein Abriss unausweichlich wird.


Wir möchten gemeinsam mit der Stadt und dem Bezirk alles in unserer Macht Stehende tun, um eine Lösung zu finden, die eine Sanierung des Bades ermöglicht und sicherstellt, dass es weiterhin seine bedeutende Aufgabe im Bezirk erfüllen kann. Auch Bernd Quoß, Vorstand des Krankenhauses Waldfriede, zu dem das PrimaVita gehört ist geschockt über die Nachricht und sagt: „Ein Abriss des Bades wäre nicht nur ein Verlust für uns als Gesundheitszentrum, sondern vor allem für die gesamte Gemeinschaft, die auf dieses Bad angewiesen ist.“

Wir rufen daher die Stadt, den Bezirk und alle relevanten Akteure dazu auf, gemeinsam nach einer Lösung zu suchen, die es ermöglicht, das Bad zu erhalten und für zukünftige Generationen zu bewahren. Denn das PrimaVita und das Bad am Teltower Damm sind mehr als nur ein Ort für Bewegung im Wasser - sie sind ein wichtiger Bestandteil des Gemeinschaftsgefühls und ein Ort, an dem Gesundheit und Wohlbefinden gefördert werden.

26. Mai 2026
Liebe Patient*innen, Angehörige und Interessierte, hiermit möchten wir Sie herzlichst zu unserem diesjährigen Arzt-Patienten-Seminar “SommerWorkshop CED” in Kooperation mit der Patientenorganisation DCCV e.V. im Krankenhaus Waldfriede einladen. Freuen Sie sich auf einen informativen und praxisnahen Nachmittag rund um moderne Therapiekonzepte, alltagstaugliche Strategien und neue Perspektiven im Leben mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Erfahren Sie zum Auftakt was aktuelle Forschung und Biomarker heute schon zur personalisierten Medizin bei CED möglich machen – und was die Zukunft bereithält. Neben der medikamentösen Therapie ist es zudem wichtig, ein individuelles Konzept zum eigenen Krankheitsmanagement zu entwickeln. Auch hier möchten wir Ihnen Unterstützung geben. Inzwischen haben wir auch viele wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen, wie Ernährung ebenfalls antientzündlich wirken kann. Wir zeigen Ihnen die praktische Umsetzung! In diesem Zusammenhang werden wir Sie zudem informieren, welche weiteren Faktoren aus Umwelt und Lebensstil die CED beeinflussen können und welche Strategien sich daraus ableiten. Von besonderem Interesse sind in diesem Zusammenhang digitale Unterstützungen, die wir Ihnen ebenfalls – aus Sicht eines CED-Patienten- anbieten möchten. Wir möchten Ihnen mit dieser Veranstaltung wieder viele aktuelle und nützliche Informationen zum bessseren Umgang mit CED vermitteln. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen, Ihre Fragen und eine lebendige Diskussion in entspannter Sommeratmosphäre! Ort: Krankenhaus Waldfriede – Kapelle & Garten Datum: Mittwoch, 01. Juli 2026 Zeit: 17:00 bis 20:00 Uhr
20. Mai 2026
Alles im Griff - moderne Handchirurgie bei Arthrose und Rheuma
4. Mai 2026
Am 29. April 2026 wurde unserem Hebammenkreißsaal (HKS) feierlich die HKS+ Zertifizierung verliehen. Damit gehört das Krankenhaus Waldfriede zu den ersten Einrichtungen in Deutschland, die dieses besondere Versorgungskonzept anbieten – bundesweit ist es der 13. zertifizierte Hebammenkreißsaal. Die Auszeichnung ist auch vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen von besonderer Bedeutung: Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat im März 2026 eine neue Richtlinie zur Qualitätssicherung für hebammengeleitete Geburtsbetreuungen verabschiedet. Damit gelten nun bundesweit einheitliche Standards für Sicherheit und Transparenz, die im Krankenhaus Waldfriede bereits umgesetzt werden. Die Urkunde wurde im Rahmen einer Veranstaltung in der Kapelle des Krankenhauses durch Andrea Köbke vom Deutschen Hebammenverband überreicht. Zahlreiche Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort über das Konzept zu informieren. Individuelle Geburtshilfe mit sicherem medizinischem Hintergrund Im Rahmen der Veranstaltung wurden Einblicke in die Arbeitsweise der Geburtshilfe am Krankenhaus Waldfriede gegeben: Ergänzend zum regulären Kreißsaal bietet der Hebammenkreißsaal eine kontinuierliche, persönliche Betreuung während der Geburt. Ziel ist eine individuelle und möglichst interventionsarme Begleitung in einer ruhigen, familienorientierten Umgebung. Das Angebot richtet sich an Frauen, die sich eine selbstbestimmte Geburt in familiärer, ruhiger Atmosphäre wünschen – vergleichbar mit einem Geburtshaus, jedoch mit der Sicherheit einer Klinik im Hintergrund. Das Betreuungskonzept verbindet die Förderung der Selbstbestimmung der Gebärenden mit klar definierten medizinischen Standards und einer engen interdisziplinären Zusammenarbeit. So wird eine kontinuierliche Betreuung bei gleichzeitig hoher Sicherheit gewährleistet. Mit der HKS+ Zertifizierung setzt das Krankenhaus Waldfriede ein klares Zeichen für die Weiterentwicklung einer modernen, patientinnenorientierten Geburtshilfe – und unterstreicht zugleich seinen hohen Anspruch an Qualität, Sicherheit und individuelle Betreuung.
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