Tagesklinik Waldfriede unterstützt Mobile Klinik in der Ukraine

11. April 2023

Tagesklinik Waldfriede unterstützt adventistische Ambulanzklinik Angelia in Kiew

Yury Bondarenko, der Leiter der adventistischen Gesundheitseinrichtung Angelia in Kiew, wurde am 04.04.2023 in der Tagesklinik Waldfriede begrüßt. Zusammen mit einer gynäkologischen und psychiatrischen Fachärztin war er für 2 Tage nach Deutschland aufgebrochen, wo ihm durch den Chefarzt Dr. Herald Hopf und dem Geschäftsführer Bernd Quoß von der Tagesklinik Waldfriede, dringend notwendige Medikamente im Wert von 5.000 EUR überreicht wurden. Insbesondere Beruhigungs- und Schlafmittel sind derzeit in der Ukraine kaum noch aufzutreiben, angesichts des verbreiteten Leids aber sehr gefragt. Dazu werden Antibiotika benötigt. Die große Zahl an Menschen, die durch Kriegshandlungen direkt oder indirekt mit Lebensbedrohung, willkürlicher Gewalterfahrung oder Verlust geliebter Personen traumatisiert sind, können (noch) nicht mit spezieller Traumatherapie behandelt werden. Stabilisierung über haltgebende, verlässliche Zuwendung, Zeit für Trauer und Hinführung zu einem neuen Lebensrhythmus stehen im Vordergrund. Auch das gemeinsame Gebet könne bei der mehrheitlich christlichen Bevölkerung eine Hilfe sein.



Die adventistisch geleitete Klinik Angelia umfasst 55 Mitarbeiter, einen stationären Bereich in Kiew sowie einen ausgelagerten an der rumänischen Grenze, wo größere Sicherheit vorherrscht. Mit zu Untersuchungs- und Behandlungsräumen umgebauten LKW werden von Kiew aus Orte mit zerstörter medizinischer Infrastruktur angefahren und dort allgemeinmedizinische, gynäkologische, HNO-ärztliche, psychiatrische und zahnärztliche Behandlung bis in frontnahe Gebiete gebracht. Bislang sind keine Mitarbeitenden zu Schaden gekommen. Dennoch wirkt es bedrückend aber auch bewundernswert, Kolleginnen und Kollegen zu erleben, die aus dem friedlichen Berlin wieder in die Kriegsregion zurückkehren. Eine weitere Zusammenarbeit zwischen dem Netzwerk Waldfriede und Angelia ist geplant. Insbesondere die technische Ausstattung soll ergänzt werden.

Eine Gruppe von Menschen steht mit Kisten in einem Raum.
4. Mai 2026
Am 29. April 2026 wurde unserem Hebammenkreißsaal (HKS) feierlich die HKS+ Zertifizierung verliehen. Damit gehört das Krankenhaus Waldfriede zu den ersten Einrichtungen in Deutschland, die dieses besondere Versorgungskonzept anbieten – bundesweit ist es der 13. zertifizierte Hebammenkreißsaal. Die Auszeichnung ist auch vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen von besonderer Bedeutung: Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat im März 2026 eine neue Richtlinie zur Qualitätssicherung für hebammengeleitete Geburtsbetreuungen verabschiedet. Damit gelten nun bundesweit einheitliche Standards für Sicherheit und Transparenz, die im Krankenhaus Waldfriede bereits umgesetzt werden. Die Urkunde wurde im Rahmen einer Veranstaltung in der Kapelle des Krankenhauses durch Andrea Köbke vom Deutschen Hebammenverband überreicht. Zahlreiche Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort über das Konzept zu informieren. Individuelle Geburtshilfe mit sicherem medizinischem Hintergrund Im Rahmen der Veranstaltung wurden Einblicke in die Arbeitsweise der Geburtshilfe am Krankenhaus Waldfriede gegeben: Ergänzend zum regulären Kreißsaal bietet der Hebammenkreißsaal eine kontinuierliche, persönliche Betreuung während der Geburt. Ziel ist eine individuelle und möglichst interventionsarme Begleitung in einer ruhigen, familienorientierten Umgebung. Das Angebot richtet sich an Frauen, die sich eine selbstbestimmte Geburt in familiärer, ruhiger Atmosphäre wünschen – vergleichbar mit einem Geburtshaus, jedoch mit der Sicherheit einer Klinik im Hintergrund. Das Betreuungskonzept verbindet die Förderung der Selbstbestimmung der Gebärenden mit klar definierten medizinischen Standards und einer engen interdisziplinären Zusammenarbeit. So wird eine kontinuierliche Betreuung bei gleichzeitig hoher Sicherheit gewährleistet. Mit der HKS+ Zertifizierung setzt das Krankenhaus Waldfriede ein klares Zeichen für die Weiterentwicklung einer modernen, patientinnenorientierten Geburtshilfe – und unterstreicht zugleich seinen hohen Anspruch an Qualität, Sicherheit und individuelle Betreuung.
24. April 2026
Wir freuen uns sehr, dass unser Hebammenkreißsaal (HKS) offiziell die HKS+ Zertifizierung erhalten wird. Damit sind wir deutschlandweit erst der 13. Hebammenkreißsaal , der dieses besondere Modell anbietet. Dies ist insofern sehr aktuell, da der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) erst im März 2026 eine neue Richtlinie zur Qualitätssicherung für hebammengeleitete Geburtsbetreuungen verabschiedet hat. Damit gelten nun bundesweit einheitliche Standards für Sicherheit und Transparenz, die im Krankenhaus Waldfriede bereits umgesetzt werden. Die feierliche Übergabe der Urkunde findet am 29. April 2026 um 15:00 Uhr in der Kapelle des Krankenhauses Waldfriede statt. Die Auszeichnung wird durch Andrea Köbke vom Deutschen Hebammenverband überreicht. Zu der Veranstaltung sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Sicher und natürlich: Das Beste aus zwei Welten Im Rahmen der Veranstaltung werden Einblicke in die Arbeitsweise der Geburtshilfe am Krankenhaus Waldfriede gegeben: Ergänzend zum regulären Kreißsaal besteht ein Hebammenkreißsaal mit kontinuierlicher persönlicher Betreuung während der Geburt. Ziel ist eine individuelle und möglichst interventionsarme Begleitung in einer ruhigen und familienorientierten Umgebung. Unser Angebot richtet sich an Frauen, die sich eine selbstbestimmte Geburt in familiärer, ruhiger Atmosphäre wünschen, ähnlich wie in einem Geburtshaus, aber nicht auf die Sicherheit einer Klinik verzichten wollen. Das Betreuungskonzept verbindet die Förderung der Selbstbestimmung der Gebärenden mit klar definierten medizinischen Standards und einer engen interdisziplinären Zusammenarbeit. Dadurch wird eine kontinuierliche Betreuung bei gleichzeitig hoher Sicherheit gewährleistet. Wir freuen uns darauf, Sie bei der Zertifikatsübergabe begrüßen zu dürfen. Veranstaltungsort: Krankenhaus Waldfriede – Kapelle Datum: Mittwoch, 29. April 2026 Uhrzeit: 15 Uhr
23. April 2026
Narkose - wie funktioniert das eigentlich?
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