Patienten sehr zufrieden mit dem Krankenhaus Waldfriede

1. März 2014

Immer mehr Menschen wollen mitentscheiden, in welchem Krankenhaus sie sich behandeln lassen. Bei dieser Entscheidung vertrauen die Menschen meist dem Rat von Ärzten, Freunden oder Verwandten. Viele wünschen sich jedoch weitere Informationsquellen für ihre Wahl der Klinik und würden es begrüßen, wenn sie auf Erfahrungen anderer Patienten zugreifen könnten. Die Techniker Krankenkasse (TK) hat daher zum fünften Mal ihre Versicherten nach ihrer Meinung befragt. Fast 10.000 Berliner - darunter 329 Patienten des Krankenhauses Waldfriede - bewerteten ihren Klinikaufenthalt - vom Behandlungserfolg über die Zuwendung und Pflege durch das Personal bis hin zur allgemeinen Zufriedenheit mit dem Haus. Das Ergebnis: Die Patienten sind sehr zufrieden mit ihrer Klinik.
Susanne Hertzer, TK-Chefin in Berlin: "Für die Wahl eines Krankenhauses sind nicht allein die apparative Ausstattung, das medizinische Leistungsspektrum und die Qualifikation der Mitarbeiter entscheidend. Ein weiterer, sehr bedeutender Faktor ist die empfundene Qualität der medizinischen Versorgung, wie sie vom Patienten erlebt wird." In allen Bundesländern ist die allgemeine Zufriedenheit mit den Kliniken sehr hoch. In Berlin liegt sie mit 78,3 Prozent leicht unter dem Bundesdurchschnitt von 79,1 Prozent. Im Krankenhaus Waldfriede beträgt der Wert 86,1 Prozent. Mit dem Behandlungsergebnis sind 80,7 Prozent der Patienten des Krankenhauses Waldfriede (Bund: 77,3) zufrieden und mit der medizinisch-pflegerischen Versorgung 83,0 Prozent (Bund: 76,8). Die Information und Kommunikation durch die Ärzte und das Pflegepersonal stellte 84,1 Prozent zufrieden (Bund: 77,6) und die Organisation und Unterbringung bewerteten die Patienten des Krankenhauses Waldfriede mit 78,5 Prozent (Bund: 73,3). Damit liegen die Bewertungen des Krankenhauses Waldfriede in allen fünf Qualitätskategorien über dem Bundes- und Landesdurchschnitt von Berlin.
Der Geschäftsführer des Krankenhauses Waldfriede, Bernd Quoß, ist über das überdurchschnittliche Ergebnis seines Krankenhauses sehr erfreut. Seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist es gelungen, sogar während der Umstrukturierungsmaßnahmen des Krankenhauses das auch in den letzten Jahren hohe Patientenzufriedenheitsniveau zu halten.
Damit Patienten über ihren Behandlungsort und gegebenenfalls über Therapieoptionen noch besser entscheiden können, fordert die TK mehr Transparenz über die Qualität der Leistungserbringung in den Kliniken - laienverständlich formuliert und öffentlich im Internet zugänglich. Hertzer: "Unsere Patientenbefragung kann dafür nur ein erster wichtiger Schritt sein. Im Koalitionsvertrag haben die Regierungspartner in Berlin bereits ein besonderes Augenmerk auf das Thema Qualität gelegt. Die TK begrüßt dies ausdrücklich." 
Hintergrund: Seit 2004 müssen Kliniken regelmäßig Berichte über ihre medizinischen Ergebnisse veröffentlichen. In diesen so genannten strukturierten Qualitätsberichten sind für den Patienten wichtige Aspekte nicht abgebildet. Vor allem "weiche" Faktoren, wie die Qualität der Arzt-Patienten-Gespräche oder die Betreuung durch das Pflegepersonal, werden nicht berücksichtigt. Genau diese Lücke schließt die Zufriedenheitsbefragung der TK: Sie stellt die Meinung der Patienten über eine Klinik in wissenschaftlich gesicherter Form dar. Die Ergebnisse sind unter www.tk.de/klinikfuehrer abrufbar. Weil die gesammelten Erfahrungen der Patienten alleine aber kein vollständiges Bild der Behandlungsqualität liefern können, sind dort auch die bisher verfügbaren medizinischen Ergebnisse der Kliniken laienverständlich aufbereitet.