Qualitätsmanagement

Ansprechpartnerin
Claudia Pirk
Haus B, 3. OG
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c.pirk(at)waldfriede.de

Die Qualitätspolitik des Krankenhauses wird in den Unternehmenszielen abgebildet. Sie beinhalten: 

  • Hohe Patientenzufriedenheit in Medizin und Pflege
  • Optimierung der Prozesse und Arbeitsabläufe
  • Hohe Mitarbeiterzufriedenheit und Identifikation mit dem Krankenhaus
  • Wirtschaftliche Stabilität und Zukunftssicherung
  • Enge Zusammenarbeit mit Netzwerk-, Kooperations- und Vertragspartnern

Um diese Ziele zu erreichen, setzen wir im Krankenhaus Waldfriede ein umfassendes Qualitätsmanagementkonzept um und orientieren uns dabei an der Systematik der "Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen" (KTQ). Die KTQ-GmbH wurde mit dem Ziel gegründet, ein für die Krankenhäuser freiwilliges Zertifizierungsverfahren zur Verfügung zu stellen, um damit die kontinuierliche Verbesserung des internen Qualitätsmanagements zu fördern. Im Mittelpunkt steht dabei die Betrachtung der Prozessabläufe im Krankenhaus – berufsgruppen- und hierarchieübergreifend. Ausführliche Informationen zum KTQ-Verfahren erhalten Sie unter www.ktq.de. 

Bereits 2005 wurde das Krankenhaus Waldfriede zum ersten Mal mit dem KTQ-Zertifikat ausgezeichnet. Das Zertifikat ist jeweils 3 Jahre gütig und muss dann erneut beantragt werden. 

Eine Lenkungsgruppe plant, koordiniert und überprüft alle internen Maßnahmen zur Erreichung der festgelegten Qualitätsziele. Die Lenkungsgruppe Qualität setzt sich aus Führungskräften der verschiedenen Berufsgruppen, der Mitarbeitervertretung und dem Qualitätsmanagement zusammen. 
Sie beauftragt konkrete, zeitlich begrenzte Verbesserungsprojekte und die Unterstützung der Projektgruppen, z.B. durch geschulte Prozessbegleiter. Neben den Projektgruppen sind im Krankenhaus Waldfriede auch dauerhafte Arbeitsgruppen etabliert, die in regelmäßigen Abständen bestehende Standards und Richtlinien überprüfen und bei Bedarf überarbeiten (z.B. Schmerzmanagement, Wundversorgung, Angstfreies Krankenhaus). 

Die Stabsstelle Qualitätsmanagement ist direkt dem Vorstand unterstellt. Die Qualitätsmanagerin ist Ansprechpartner für die externe, gesetzliche Qualitätssicherung und für die Maßnahmen zur internen Qualitätssicherung. Im strukturierten Qualitätsbericht werden die Leistungsdaten des Krankenhauses und der Fachabteilungen sowie die Angaben zur Qualitätssicherung jährlich dargestellt. 

Instrumente des Qualitätsmanagements

Im Krankenhaus Waldfriede kommen abteilungsübergreifende und abteilungsspezifische Instrumente zur Erhebung und Nutzung qualitätsrelevanter Daten zur Anwendung. Ziel ist aber immer, durch die Analyse der Ergebnisse zu erkennen, in welchen Bereichen Verbesserungsmaßnahmen erforderlich sind. 
Hinweise auf die Patientenzufriedenheit und die Patientensicherheit erhalten wir unter anderem durch:

Kontinuierliche Patientenbefragung

Jeder Patient erhält während des stationären Aufenthalts einen Fragebogen mit vorgegebenen Antwortoptionen und der Möglichkeit, Beanstandungen, Lob und Anregungen frei zu formulieren. Die Ergebnisse werden regelmäßig mit der Krankenhausleitung besprochen. 

Beschwerdemanagement

Durch ein verbindliches Verfahren ist der Umgang mit Beschwerden geregelt. Alle Beschwerden erhält nach Bearbeitung durch den zuständigen Abteilungsleiter (z.B. Pflegedienstleitung, Küchenleiter oder Technischer Leiter) dem Vorstand zur Kenntnis. Eine Auswertung erfolgt durch das Qualitätsmanagement. 

Netzwerk CIRS-Berlin

Seit 2008 nimmt das Krankenhaus Waldfriede an einer Initiative der Ärztekammer Berlin (ÄKB) und des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ) teil. Am Netzwerk CIRS-Berlin beteiligen sich Berliner Krankenhäuser, die ein Critical Incident Reporting System (CIRS) einführen bzw. eingeführt haben. Bei CIRS geht es darum, Beinahefehler oder kritische Ereignisse anonym in einem Datenerfassungssystem zu melden, um Schwachstellen zu erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Damit ist CIRS ein Instrument zur Verbesserung der Patientensicherheit. 

Klinisches Risikomanagement

Ziel ist es, durch ein klinisches Risikomanagement die größtmögliche Sicherheit für Patienten, Mitarbeiter und medizinische Geräte zu erreichen, indem Risiken in klinischen Abläufen frühzeitig erkannt und behoben werden. Die Risikobeurteilung und Ableitung gezielter Maßnahmen nimmt ein Gremium aus Ärzten, Pflegepersonal und dem Versicherungswesen vor. Informationen aus den bestehenden Kommissionen (z.B. Arzneimittelkommission) werden den Mitgliedern regelmäßig zur Verfügung gestellt.