Weibliche Genitalverstümmelung – ein globales Problem

FGM. Diese Abkürzung steht für "Female Genital Mutilation" - ein grausames und leider weit verbreitetes Ritual. 

Alle 11 Sekunden wird ein Mädchen durch die sogenannte rituelle Beschneidung der weiblichen Genitalien verstümmelt. Jeden Tag teilen 8.000 Mädchen dieses Schicksal. Weltweit sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 150 Millionen Frauen und Mädchen beschnitten. 

FGM geschieht nicht nur in Ländern Afrikas. Selbst in Deutschland leben circa 50.000 Opfer mit Genitalverstümmelung! 

Die Betroffenen sind zutiefst traumatisiert. Das Erlebte beeinflusst den Rest ihres Lebens in erheblicher Form. Entzündungen im Genitalbereich, Inkontinenz, Fistelprobleme, daraus folgend die gesellschaftliche Isolation, ein überwältigendes Schamgefühl oder sogar der Tod sind nicht selten die Konsequenzen. 

Im Krankenhaus Waldfriede finden Frauen mit FGM ab September 2013 medizinische und psychosoziale Hilfe und Unterstützung. Wir möchten Sie über unser Leistungsspektrum informieren. Für Ihre Fragen und Anregungen stehen wir gerne zur Verfügung!

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